Zu seinem 10. Geburtstag wollte mein Sohn unbedingt wieder sein Stadion
aufgebaut bekommen. Da er Spaß am Volleyballspielen bekommen hat, sollte es in diesem Jahr allerdings ein Volleyballstadion werden.
Da beim Fußballstadion die Frage kam, wie man denn so ein Stadion baut, habe ich den Zusammenbau mal fotografisch festgehalten.
Man benötigt einen flachen Kuchen, den man auf ein passendes Blech legt. Falls der Kuchen dabei zu Bruch geht, macht das gar nichts, mit ganz viel Zuckerguss lässt sich das ganz gut wieder flicken. Tipp: Je dicker der Kuchen ist, desto besser lassen sich Dinge darauf feststecken. Meiner war definitiv zu dünn. Das Netz bedurfte deshalb einer besonderen Befestigungstaktik mit Nähgarn.
Aus dickem Karton bastelt man sich einen passenden Stadionrahmen. Für eine
schönere Optik kann man das Ganze mit Alufolie umwickeln. Zwischen Kuchenblech
und Kartonrahmen bitte genügend Platz lassen, damit die Tribünen nachher nicht
zu steil stehen.
Mit Hilfe von Pappkartonstreifen, Alufolie und Tesafilm werden jetzt Aluschalen in kleinere Fächer unterteilt. Diese Grillschalen werden ganz dicht an das Kuchenblech gestellt (am besten leicht unter das Blech schieben).
Jetzt befüllt man die Tribünen mit Süßigkeiten, die sich das Kind genüsslich im Supermarkt aussuchen durfte. Wichtig ist dabei, dass die schweren Sachen unten und
die leichten oben platziert werden.
Jetzt kann das Volleyballmatch endlich beginnen:
Die Schiedsrichterin pfeift das Spiel an.
Team Orange bekommt den ersten Aufschlag.
Team Blau steht zur Annahme bereit.
20 Minuten später:
Chaos bricht aus. Viele Zuschauer verlassen das Stadion, einige stürmen auf das Feld.
Es kommt zu Handgreiflichkeiten zwischen Team Blau und der Schiedsrichterin. Diese verliert zwischenzeitlich ihren Kopf.
10 Minuten später:
Die Handgreiflichkeiten können gestoppt und das Spiel fortgesetzt werden.
Matchball.... Team Orange wird abgeschossen, bzw. kann den Ball nicht vernünftig annehmen....
... Game over!!! Sieg für das blaue Team!
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