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Donnerstag, 29. September 2016

Der lange Weg zum perfekt passenden Shirt - Teil 4

Genau diesen Viscosestoff habe ich schon einmal vernäht, nur hatte ich innerhalb kürzester Zeit auf Gürtelschnallenhöhe ein Loch im Stoff. Das hat mich wahnsinnig geärgert, so dass ich den Stoff direkt noch einmal bestellt habe. Eigentlich hatte ich vorgehabt, 2 Faded Stripes Shirts (ottobre) daraus zu nähen. Leider waren im Stoff kleine Druckfehler und egal wie ich das Schnittmuster auf dem Stoff hin- und hergeschoben habe, es passte nicht. 
Also habe ich an meinem Bethioua-Shirt-Schnitt weiter herumgefeilt, bis ich endlich den perfekt sitzenden Schnitt hatte. Nach vielen Versuchen (sogar an Brustabnäher habe ich mich herangetraut) habe ich dann endlich diesen Stoff angeschnitten.
Auf dem Bild ist das Shirt leider sehr faltig, aber das lag an dem vielen Schweiß der beim Wandern und Klettern in Gluthitze eben so entsteht.


So ist es nur ein Faded Stripes Shirt geworden, aber eigentlich bin ich froh darüber, da mir das Bethioua-Shirt mit den dunkelblauen Ärmeln viel besser gefällt.



Für die Rückseiten der Shirts habe ich jeweils dunkelblauen Viscosejersey verwendet.  In den Urlaubsfotos konnte ich jedoch nur dieses eine Bild entdecken, welches meinen Rücken zeigt.


Ein neues Lieblingsshirt vor traumhafter Kulisse, was will man mehr.



Wer sich für meinen langen Weg zum perfekten Shirt interessiert, der klicke einfach bei Labels auf "Bethioua Damen". Ansonsten verabschiede ich mich heute mit diesem letzten Bild vom Toadstool Hoodoos Trailhead (Grand Staircase Escalante Monument, Utah).




verlinkt mit: RUMs



Mittwoch, 1. Juni 2016

Der lange Weg zum perfekt passenden Shirt - Teil 3

Lange habe ich an diesem T-Shirt- Schnitt getüftelt (siehe auch die letzten zwei Posts). Ich war der Meinung, nun ist er perfekt und habe einen edlen Baumwolljersey von "Art Gallery" angeschnitten. Da ich keine Coverlock besitze, habe ich einfach außen liegende Overlocknähte genäht und diese mit der Nähmaschine fixiert.


Ich muss ja sagen, auf den Fotos sieht das T-Shirt gut aus, aber den Tragetest hat es nicht bestanden....schade um den schönen Stoff. An der Brust ist der Schnitt zu eng und das T-Shirt rutscht andauernd nach oben und wirft waagerechte Falten auf der Brust. Jedes mal, wenn ich die Arme etwas hebe, muss ich das Shirt wieder herunterziehen. An diesem Schnittmuster muss ich also noch etwas weiter herumtüfteln, habe mich deshalb am vorletzten Wochenende schon mit günstigen Stoffcoupons vom Stoffmarkt eingedeckt.


Die Fotos sind jetzt nicht so berauschend toll geworden, aber ich mochte meinen Mann nicht noch einmal bitten neue Fotos zu machen, da er nach seinem gerade verheilten Schlüsselbeinbruch noch Schwierigkeiten hat, die schwere Kamera inklusive Blitz zu halten.
Ich tüftel jetzt mal weiter, dieses dämliche Hochrutschen des Shirts muss sich doch irgendwie beheben lassen.


verlinkt mit: MeMadeMittwoch, AfterWorkSewing

Mittwoch, 25. Mai 2016

Der lange Weg zum perfekt passenden Shirt - Teil 2

Im letzten Post habe ich über den Enststehungsprozess dieses T-Shirts aus dem Schnittmuster "Bethioua" berichtet. Nach der Fertigstellung des Blumenshirts, welches ja schon sehr gut saß, habe ich diesen genialen Viscosejersey (hier gefunden) angeschnitten. Leider hat der 80 cm lange Stoffrapport nicht mehr für die Ärmel gereicht. Dummerweise habe ich diese mit der Zwillingsnadel gesäumt, jetzt stehen sie leider etwas ab. Bündchenabschlüsse wären bei den gekürzten Ärmeln besser gewesen. Dafür sitzt jetzt das Halsbündchen perfekt.


Da dieses Shirt den Tragetest bestanden hat, habe ich noch ein weiteres Shirt aus edlem Baumwolljersey genäht. Über die Probleme, die mit diesem anderen Stoff aufgetreten sind,


berichte ich im nächsten Post. 
Da es heute beim MeMadeMittwoch um Animalprints geht, habe ich noch mal in meinem Bilderfundus gestöbert und folgendes Bild gefunden:


Genähte Inlineskateüberzieher mit Fischmotiv für Regenwetter. Ich glaube, über diese Überzieher muss ich mal einen gesonderten Post schreiben, da ich noch ganz viele weitere Modelle genäht habe. Einige Überzieher (auch mit Animalprints) hat unser Inliner-Uhu fotografiert und hier ins Netz gestellt, sogar die Nähanleitung ist dort verlinkt. Über Besuch wird er sich sicherlich freuen.
Mit Uhus Spruch "Wer sich traut, verpasst seinen Skates eine neue Haut" verabschiede ich mich für heute.

verlinkt mit: MeMadeMittwoch (auf meinem Stoff sind schließlich zwei Seesterne und eine Schnecke drauf), AfterWorkSewing am Mittwoch

Donnerstag, 19. Mai 2016

Der lange Weg zum perfekt passenden Shirt - Teil 1







Immer wieder habe ich mir vorgenommen, etwas für mich zu nähen. Lange habe ich es vor mir her geschoben, da ich mich einfach für kein Schnittmuster entscheiden konnte. Was sitzt gut auf meinen breiten Schultern, welches Schnittmuster passt am besten zu mir? Als es dann das Shirt Bethioua bei Makerist zum Schnäppchenpreis gab, habe ich zugegriffen. Was bei meiner Tochter toll aussieht, könnte ja auch zu mir passen.
Mein erstes Probemodell habe ich aus zwei günstigen Stoffcoupons vom Stoffmarkt genäht. Der gemusterte Stoff ist ein dünner Viscosejersey und der dunkelblaue dürfte ein ganz dünner, sehr dehnbarer Baumwolljersey sein.
Das perfekte Zusammensetzen der Ärmel im Rücken hat hier noch nicht so gut geklappt, das Muster ist nicht wirklich gut geworden. Auch das Halsbündchen schlabbert.


Mein erster Eindruck war, dass das Shirt gut sitzt. Aber nach längerem Tragen empfand ich diese weiten Ärmel als unangenehm.


Mit abgespreizten Armen gefällt mir dieses Shirt nicht an mir. Fledermausärmel sind einfach nichts für mich. 


Da mir aber die originelle Idee mit der Schnittführung am Rücken so gut gefällt, musste ein Bethioua-Shirt mit engen Ärmeln her. Also habe ich angefangen, am Schnittmuster zu basteln. Genügend Stoffreste waren ja noch vorhanden, jedoch nur noch für kurze Ärmel. So sah mein erstes Ergebnis aus:


So gefällt mir der Schnitt schon viel besser, aber im Brustbereich ist das Shirt etwas zu eng geworden und im Rückenbereich wirft der Stoff Falten. Diese sind mir beim Umdrehen zum Spiegel allerdings gar nicht aufgefallen. Für Modell Nummer 3 habe ich einen dickeren, weniger dehnbaren dunkelblauen Baumwolljersey verwendet. Den Brustbereich habe ich deshalb verbreitert.


Bei diesem Modell hat es endlich geklappt, das Kringelmuster im Rückenbereich optimal zusammenzufügen. Leider fällt der Stoff im Rückenbereich gar nicht schön und die abstehenden Ärmelabschlüsse haben mir auch nicht mehr gefallen. Es musste also noch ein viertes Probemodell her. Aus meinem Stofffundus habe ich dafür zwei weitere Viscosejerseystoffcoupons vom Stoffmarkt angeschnitten, die Ärmel gekürzt und mit Bündchen versehen und im Rückenbereich das Shirt um einige Zentimeter gekürzt. Ich finde das Shirt echt cool, meinem Mann ist es leider zu blumig (aber er muss es ja auch nicht tragen...grins).


Nach der Fertigstellung dieses Shirts war ich der Meinung, dass ich nun im Besitz eines für mich perfekt sitzenden Schnittmusters bin. Edle Stöffchen habe ich daraufhin angeschnitten und vernäht. Ergebnisse und Probleme mit meinem angepassten Schnitt zeige ich aber erst im nächsten Post, da mir noch Bilder fehlen.


verlinkt mit: RUMS