Dienstag, 20. Juni 2017

Beachvolleyballsnackstadion

Zu seinem 10. Geburtstag wollte mein Sohn unbedingt wieder sein Stadion 
aufgebaut bekommen. Da er Spaß am Volleyballspielen bekommen hat, sollte es in diesem Jahr allerdings ein Volleyballstadion werden. 


Da beim Fußballstadion die Frage kam, wie man denn so ein Stadion baut, habe ich den Zusammenbau mal fotografisch festgehalten. 
Man benötigt einen flachen Kuchen, den man auf ein passendes Blech legt. Falls der Kuchen dabei zu Bruch geht, macht das gar nichts, mit ganz viel Zuckerguss lässt sich das ganz gut wieder flicken. Tipp: Je dicker der Kuchen ist, desto besser lassen sich Dinge darauf feststecken. Meiner war definitiv zu dünn. Das Netz bedurfte deshalb einer besonderen Befestigungstaktik mit Nähgarn.


Aus dickem Karton bastelt man sich einen passenden Stadionrahmen. Für eine 
schönere Optik kann man das Ganze mit Alufolie umwickeln. Zwischen Kuchenblech 
und Kartonrahmen bitte genügend Platz lassen, damit die Tribünen nachher nicht 
zu steil stehen.


Mit Hilfe von Pappkartonstreifen, Alufolie und Tesafilm werden jetzt Aluschalen in kleinere Fächer unterteilt. Diese Grillschalen werden ganz dicht an das Kuchenblech gestellt (am besten leicht unter das Blech schieben).


Jetzt befüllt man die Tribünen mit Süßigkeiten, die sich das Kind genüsslich im Supermarkt aussuchen durfte. Wichtig ist dabei, dass die schweren Sachen unten und 
die leichten oben platziert werden.


Jetzt kann das Volleyballmatch endlich beginnen:


Die Schiedsrichterin pfeift das Spiel an.


Team Orange bekommt den ersten Aufschlag.



Team Blau steht zur Annahme bereit.


20 Minuten später: 
Chaos bricht aus. Viele Zuschauer verlassen das Stadion, einige stürmen auf das Feld. 


Es kommt zu Handgreiflichkeiten zwischen Team Blau und der Schiedsrichterin. Diese verliert zwischenzeitlich ihren Kopf.


10 Minuten später: 
Die Handgreiflichkeiten können gestoppt und das Spiel fortgesetzt werden.


Matchball.... Team Orange wird abgeschossen, bzw. kann den Ball nicht vernünftig annehmen.... 


 ... Game over!!!  Sieg für das blaue Team! 




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Dienstag, 6. Juni 2017

Bermudas - Knippie 2012

Vor einer kleinen Ewigkeit lagen beim Hilco-Werksverkauf ganz viele Knippie-Spezial-Hefte zur kostenlosen Mitnahme herum. Da habe ich natürlich zugeschlagen und von jeder Ausgabe ein Heft mitgenommen. Mehrmals habe ich mir die Outfits angeschaut, doch keines hat mich wirklich überzeugt, bis auf die Bermudas aus der Knippie Spezial 2012.
Jetzt habe ich es endlich geschafft, diese kurze Hose aus einem Baumwollpopeline zu nähen. 


Von hinten sieht die Bemudas so aus, leider vom Spielen schon etwas zerknittert.


Auf einen Reißverschluss und komplizierten oberen Bund habe ich verzichtet, denn beim Nähen ist mir an dieser Hose schon ein großer Makel aufgefallen. Wenn man die Hände in die Hosentaschen stecken will....


... geht das nicht! 


Beim Annähen der Seitentaschen und deren Klappen an den angegebenen Stellen, bleibt einem nämlich nichts anderes übrig, als über die Innentaschen zu nähen. Ich habe die Stellen mal von innen fotografiert und rot markiert.



Weiterhin finde ich die Hosentascheneingriffe etwas zu groß, daher stehen sie immer etwas ab (es regnet sozusagen hinein).


Ansonsten sitzt die Hose gut und ich würde sie auch noch einmal nähen, allerdings mit kleineren Hosentascheneingriffen und tiefer angesetzten Seitentaschen. 


Das Shirt Pepe habe ich aus einem Digitaldruckjersey gefertigt, den ich in einem örtlichen Stoffgeschäft ergattern konnte. Mein Sohn fand den Stoff auf Anhieb cool. Glück gehabt, ihm gefällt nämlich nicht alles, was ich so kaufe.



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Dienstag, 14. März 2017

Hosenstoff Stretch-Polyamid

Der Hosenstoff "Stretch-Polyamid" von "extremtextil" hat sich bei uns als idealer Stoff für Outdoorhosen herauskristallisiert.  Bei der letzten Bestellung habe ich gleich mehrere verschiedene Stoffe bestellt. Leider war ein Meter dabei, der meinen Farbvorstellungen so gar nicht entsprochen hat. Dieses "Altherrenblaugrau" mochte ich weder für mich, noch für meine Kinder vernähen. Blieb also nur mein Mann übrig. Dumm nur, wenn man nur einen Meter Stoff bestellt hat und keinen Zentimeter mehr. Ich habe keine Ahnung, wie lange ich die Schnittteile wie ein Puzzle auf dem Stoff hin- und hergeschoben habe. Aber es hat gereicht:


Zusammengenäht sehen die Teile jetzt so aus:


Eine lang gewünschte Mountainbikehose für meinen Mann. Der Reißverschluss hat mich mal wieder an meine Grenzen gebracht, macht mich aber immer wieder stolz.


Durch zwei Gummizüge, die durch Klett befestigt werden, lässt sich am Bund ganz bequem die Weite regulieren.


Die ersten Belastungstests hat die Hose mit Bravour bestanden. Laut meinem Mann ist sie wegen der Dehnbarkeit des Materials bequemer als das gekaufte Original. Auch klebt das Stretch-Polyamid beim Schwitzen nicht am Sattel fest, was von meinem Mann bei der gekauften Originalhose als unangenehm empfunden wird.


Nur der Eingriff der Kopie ist mal wieder verkehrt herum, aber daran hat sich mein Mann schon gewöhnt.




Mein Fazit: Stretch-Polyamid ist ein genialer, robuster Hosenstoff. Leider lässt die Farbauswahl zu wünschen übrig. Mädchenfarben gibt es gar nicht und die momentan angebotenen Farben (z.B. beige, graubeige, olivgrün, braunbeige, kieselgrau, schwarzgrün...) treffen auch nicht gerade unseren Geschmack.
Vielleicht werden ja demnächst mal wieder schönere Farben angeboten, dann schlage ich jedenfalls wieder zu.

Wer sich noch die letzte Stretch-Polyamidhose meines Sohnes anschauen möchte, klickt einfach den vorherigen Post an.

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Dienstag, 14. Februar 2017

Digitaldruck Wolf mit blauen Augen

Bei der Auswahl der Stoffe ist mein Sohn mittlerweile sehr wählerisch. Es gibt so viele schöne Jungenstoffe, leider gefällt ihm davon nur sehr wenig. Für diesen Digitaldruck mit blauäugigen Wölfen (von Waldstürmer) hat er allerdings sofort seine Zustimmung zum Kauf gegeben. 


Mir war gleich klar, dass ich diesen Stoff zu einem Letz Knöpf von Rosile vernähe.

 
Auch wenn dieser Schnitt nicht ganz einfach zu nähen ist, lohnt sich dieser Aufwand. Meinem Sohn jedenfalls gefällt das Ergebnis, sogar ein Lob ging über seine Lippen.



Für die länger gewordenen Beine gab es noch eine Outdoorhose aus Stretch-Polyamid, wobei die Hosenbeine etwas zu lang geraten sind. Macht aber nichts, er wird hineinwachsen. Und da das Material stabil ist, wird die Hose auch noch heile sein, wenn sie ihm passt.



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Dienstag, 31. Januar 2017

Traumstöffchen ...kaufen, anschneiden und veredeln

Warum fassen eigentlich immer so viele Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr? Meistens werden sie doch eh` nicht eingehalten. Ich lebe momentan nur nach dem Motto, schöne Stoffe sind zum Kaufen, Anschneiden und Veredeln da. 
Diesen japanischen Feincord habe ich im Internet entdeckt. Zuerst habe ich gezögert, er war nämlich nicht gerade billig. Aber die Farben und das Muster haben mir so unheimlich gut gefallen und er passte farblich so gut zu der letzten Kombi meiner Tochter.


Direkt nachdem der Postbote den Feincord hier abgeliefert hatte, wanderte er in die Waschmaschine und nach dem Trocknen direkt unter die Nähmaschine. Beim Hilco-Werksverkauf ist mir noch ein olivfarbiger Sweat in die Hände gefallen, den ich auch sofort verarbeitet habe. 


Aus dem Feincord ist ein Täschling entstanden, den ich mit einem dünnen Baumwolljersey gefüttert habe. Eine kostenlose Nähanleitung für das Füttern von Hosen gibt es z.B. hier (Klick). Für die Po- und Kniepatches habe ich einen dickeren Baumwollstoff und diese kostenlose Nähanleitung (Klick) verwendet. 



Ich bin verliebt in diese Hose, ein für mich veredeltes Stöffchen.


Der Pullischnitt, ein Geheimling, stand schnell fest. Warum neue Schnitte testen, wenn man doch schon einen perfekt sitzenden hat?
Fertig ist die Ergänzungskombi für meinen Junior Ranger. Die Geschichte zur Applikation und der erste Teil der "Junior Ranger Kombination" ist hier zu finden (Klick).


Fehlen nur noch Tragefotos. Dumm nur, wenn das Kind nicht wirklich Lust aufs Fotografieren hat und auch noch die Hände in den Ärmeln versteckt.





Irgendwie hatte ich gerade das Gefühl, noch etwas vergessen zu haben. Beim Durchstöbern der letzten Fotos habe ich noch dieses entdeckt:


Ein dritter gefütterter Täschling aus blauem Feincord, der die ganze Kombi noch ergänzt. Perfekt fürs Klettern auf unserem unbeheizten Dachboden. 











Donnerstag, 26. Januar 2017

Jacke

Bei meinem vorletzten Spontanbesuch des Hilco-Werksverkaufs ist mir dieser blau melierte Stoff in die Hände gefallen.  Von innen ähnelt er einem Sweat, von der Dicke eher einem Jersey. Ideal also, um daraus eine dünne Jacke zu nähen, da man aus dem Hauptstoff gleich die Bündchen mit nähen kann. Da das Kopieren meiner gekauften Jacke beim letzten Mal so gut geklappt hat, stand auch gleich der Schnitt fest.



Da der Jersey sehr dehnbar ist, ist mir die rechte Eingriffstasche nicht gut gelungen. Sie wellt sich etwas. Daher habe ich bei der linken Tasche den Stoff mit dünnen Streifen aus Stanzband verstärkt. Wie man auf dem nächsten Bild sehen kann, sieht dieser leicht verstärkte Eingriff viel besser aus. 


Von innen ist alles schön versäubert und die Taschenbeutel sind mit kleinen Handstichen an den Belegen befestigt. Für die aufgenähten Dreiecke, die Verstärkungen der Ösen und Kordelenden habe ich echtes Leder verwendet. Es sieht auch nach mehreren Wäschen in der Waschmaschine aus wie neu.


Beim letzten Bild schaut unter der Jacke noch ein neues Basicteil heraus. Dem Entstehungsprozess dieses Schnittes werde ich mich aber in einem neuen Post widmen. Allerdings fehlen mir dafür noch ein paar schöne Bilder.


verlinkt mit: RUMS, Jahres-Sew-Along Januar - mein Basicteil

Dienstag, 10. Januar 2017

Geschenke

Meine Tochter ist heute zu einer Geburtstagsfeier eines Kindergartenfreundes eingeladen. Die Mutter hat sich für ihren Sohn etwas Genähtes gewünscht. Da die Kinder den Nachmittag im Wildpark verbringen, habe ich passsend dazu einen Stoff mit Löwenmotiv aus dem Regal gezogen.



Ein tristes schwarz-weißes Shirt wollte ich jedoch nicht nähen. Entstanden ist deshalb ein Geheimling mit Bündchen in der Farbe der Löwen und roten Armpatches, die die Gefährlichkeit der Löwen signalisieren.


Jetzt hoffe ich nur noch, dass der Pulli passt, dem Beschenkten gefällt und wild genug für den Wildpark ist.
Schon längst verschenkt habe ich diese zwei auf 75% verkleinerten Kluntski-Utensilos für externe Festplatten. 




Vernäht habe ich zum ersten Mal vorgewaschenes SnapPap, wobei ich feststellen musste, dass sich echtes Leder doch viel besser vernähen lässt.


Die Innenaufteilung habe ich wieder etwas verändert. Das Fach mit Klettverschluss ist für die Festplatte und das Reißverschlussfach für die Kabel. Die Postkarte zeigt die Größe der auf 75% verkleinerten Utensilos.


Das kostenlose Tutorial für die Utensilos gibt es hier (klick).


verlinkt mit: CreadienstagParty der kostenlosen Schnittmuster, Kiddikram